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News



"Wir beharren auf unser
Recht", sagt Nick Hayek.
(Bild: Bloomberg)

Absolute Return: Swatch klagt gegen die Schweizer Grossbank UBS [02.09.2010]
Die Swatch Group steht offenbar vor einem Rechtsstreit mit der UBS. Hintergrund sind Millionenverluste, die der Uhrenkonzern mit Absolute-Produkten der Grossbank erlitten hatte. Die Uhrengruppe hat demnach in Absolute-Return-Anlagen investiert. "Nachdem die UBS keinerlei Anstalten zur Lösung des Problems machte, haben wir Klage gegen sie eingereicht. Wir werden auf unserem Recht beharren", sagt Swatch-Chef Nick Hayek dem "Tages-Anzeiger".
Die UBS wiederum sieht sich ans Bankgeheimnis gebunden und gibt sich deshalb zurückhaltend. "Wir äussern uns nicht zu hängigen Verfahren". Sie lässt aber verlauten: "Wir bestätigen, dass eine Klage eingegangen ist." Damit zeichne sich ab, dass sich beide Parteien vor dem Richter wiederbegegnen werden.
Im Frühling dieses Jahres hat Swatch gegen die UBS eine Betreibung in Höhe von 30 Millionen Franken eingeleitet. Zwar decke Swatch weder die Höhe der Anlage noch jene des Verlustes auf, doch dürfte das Minus etwa in der Höhe der Betreibungssumme von 30 Millionen Franken entsprechen
. (Quelle: AWP) 




Das neue IWC Buch, ab
sofort für CHF 250 im Handel.

IWC - Das Buch zur Manufaktur [02.09.2010]
Die Schweizer Uhrenmanufaktur IWC Schaffhausen legt ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk in Buchform auf. "IWC Schaffhausen. Engineering Time since 1868" zeigt eine faszinierende Unternehmensgeschichte auf, lässt die Entstehung der einzelnen Produktfamilien von Paulo Coelho erzählen und illustriert diese fiktiven Kurzgeschichten mit kraftvollen Bildern des namhaften Chronisten Enki Bilal. Ein aussergewöhnliches Buch, das nicht nur Uhrenkenner einzunehmen weiss, sondern auch Freunde exklusiver Luxusmarken begeistern wird.
"Wir haben kein klassisches Uhrenbuch aufgelegt. Vielmehr wollen wir mit einem ungewöhnlichen künstlerischen Ansatz ein breites Publikum dafür gewinnen, den Charme, die Einzigartigkeit und die Faszination unserer Manufaktur zu erkunden und zu erleben", schreibt IWC CEO Georges Kern in seinem Vorwort.




Rafael Nadel RM 027
Tourbillon Luxusuhr
wurde geklaut. Der
Diebstahl wäre nicht so
schlimm - wenn die Uhr
nicht 525 000 Dollar wert wäre.

Nadals Uhr geklaut [02.09.2010]
Wie die Website "the-watchlounge.com" berichtet, ist der Tennisstar Rafael Nadel vor drei Wochen in Toronto um seine "RM 027 Tourbillon"-Luxusuhr erleichert worden. Eine Woche später musste der Spanier beim Turnier in Cincinnati ohne Uhr am Handgelenk spielen. Nadal hat seinen einigen Monaten einen Vertrag mit dem Nobeluhrenfabrikanten Richard Mille. Dieser verpflichtet ihn, das nur 18 Gramm schwere und 525 000 Dollar teure Wunderwerk während seiner Spiele zu tragen. Jetzt, bei den US Open New York, zeigt sich Nadel aber wieder mit einer Uhr. Eine Bestätigung, dass er sich wieder im Besitz der Original-Uhr befindet, gibts nicht!
Wie Insider vermuten, könnte es sich auch einfach um eine Ersatzuhr handeln. Eine ebenso möglichte Variante: Das Ganze ist ein PR-Gag, um die Luxusuhr zu promoten. Wie auch immer: ein allfälliger Dieb wird nur beschränkte Freude am Stück haben. Denn die Uhr ist auf dem Markt wohl etwa so schwierig loszuwerden, wie ein Gemälde von Vincent van Gogh. cb (Quelle: www.20min.ch




David gewinnt gegen Goliath

Mondaine siegt gegen den Schweizer Detailhandelsriesen Migros [01.09.2010]
Der Uhrenhersteller Mondaine darf die bisher in der Migros verkaufte M-Watch übers Internet und andere Kanäle vertreiben. Die Migros wollte deis vor dem Handelsgericht unterbinden. Sie hatte Mondaine den Verkauf untersagen wollen, weil nach ihrer Ansicht die Marke M-Watch der Migros gehört. Das Gericht entschied laut Mondaine aber dagegen, weil Mondaine die Uhren jahrelang mit der Aufschrift M-Watch als eigene Marke verkauft hatte. (Quelle: www.20min.ch




Diese Uhr soll nach dem
Willen muslimischer
Geistlicher eine neue
Mekka Weltzeit begründen.

Mekka testet die Mega-Uhr [24.08.2010]
In Mekka entsteht zurzeit das künftig zweithöchste Gebäude der Welt. Herzstück der Anlage: eine riesige von Deutschen und Schweizer Ingenieuren entwickelte Uhr, die künftig allen Muslimen der Welt die Zeit anzeigen soll. Jetzt wird sie getestet.
Mehr als 20 000 weisse und grüne Lichter signalisieren bis ein eine Entfernung von 30 Kilometen den genauen Zeitpunkt für die fünfmal am Tag vorgeschriebenen Gebete. Zu muslimischen Feiertagen leuchten vertikale Lichter bis zu 10 Kilometer hoch in den Himmel. Der Turm soll nach Angaben der Baufirma Premiere Composite insgesamt eine Höhe von 600 Metern erreichen. Damit wäre es das zweitgrösste Gebäude überhaupt nach dem Burdsch Chalifa in Dubai. Die Riesenuhr mit Zifferblättern auf allen vier Seiten des Gebäudes ist in mer als 400 Meter Höhe zu finden. (Quelle: www.20min.ch




Metalor auf Erfolgskurs

Gewinnsprung bei Metalor [23.08.2010]
Beim Edelmetall-Spezialisten Metalor hat das Geschäft im ersten Halbjahr markant angezogen. Der Gewinn wurde mehr als verdreifacht. Der Umsatz der Neuenburger Gruppe kletterte um 30 Prozent auf 167,9 Mio. Schweizer Franken. Der Reingewinn hat sich von 10 Mio. Schweizer Franken im Vorjahressemester auf 32,7 Mio. Schweizer Franken mehr als verdreifacht. Wie Metalor Technologies International erläuterte, zog die Nachfrage im Edelmetall-Ausscheiden (Affinage) deutlich an, und der Aufwärtstrend in den Divisionen Oberflächenbehandlung und Elektronik ging weiter. Die im Februar angekündigte Schliessung des Geschäftsbereichs Uhren und Juwelierwaren kostete 199 Mitarbeitende die Stelle, davon haben bislang 69 einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Die insgesamt rund 1000 Angestellten zählende Gruppe wird seit Ende vergangenen Jahres von der französischen Investmentgesellschaft Astorg Partners kontrolliert. (Quelle: www.20min.ch




Die Hayek-Tochter
"ohne Leistungsausweis"
will Rekordergebnisse erzielen

Hayek-Nachfolgerin hat grosse Ziele [22.08.2010]
Nayla Hayek, die neue Präsidentin der Swatch Group, rechnet für 2010 mit einem Rekordumsatz von über 6 Milliarden Schweizer Franken, wie sie im Interview mit der "NZZ am Sonntag" sagt. "Falls wir das Ziel von 6 Milliarden Umsatz im laufenden Jahr erreichen, was wir hoffen, möchten wir nächstes Jahr diese Marke klar übertreffen", so die Tochter des Ende Juni verstorbenen Patrons Nicolas Hayek. Zum Wachstum beitragen sollen vorab Investitionen in den Verkauf über konzerneigene Läden. Weiter stehen zahlreiche Produkteneuheiten sowie die Revitalisierung der Plastikuhr Swatch an. Mehr darüber lesen Sie in der TOURBILLON Magazin Ausgabe Nr. 23, Herbst 2010.




Jean Christophe Gyr:
Wenn es um das
TOURBILLON Magazin
geht, publiziert Gold'OR
unter Missachtung des Journalistenkodex auch
mal eine Falschmeldung.

Jean Christophe Gyr: Zuger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Gründer der Gyr Edelmetalle AG, Gold'Or Herausgeber und trustedwatch.de Falschinformanten [09.08.2010]
In der Gold'Or Ausgabe 4/10 vom 20. April 2010, Seite 42, erschien nachstehende Passage in Deutsch und Französisch:
"TOURBILLON Magazin, St. Gallen
das Schmuddelblatt der hiesigen Schmuck- und Uhrenbranche ist Vergangenheit und hat gemäss einer Mitteilung der NZZ von anfangs März sein Erscheinen endgültig eingestellt. Für den Misserfolg machte ihr Herausgeber die bösen Inserenten verantwortlich, die ihn mit Nichtachtung straften. Das unter Ausschluss der Öffentlichkeit produzierte Hochglanzmagazin wird in der Fachwelt niemand vermissen ....."
Die NZZ hat nie eine solche Fehlinformation publiziert. Sowohl Quelle als auch Inhalt sind frei erfunden. Das TOURBILLON Magazin wurde nie eingestellt. Der Herausgeber hat sich auch nie in der Richtung geäussert, dass für die angebliche Einstellung des TOURBILLON Magazins die "bösen Inserenten" verantwortlich seien. Die Meldung ist unwahr und in hohem Masse geeignet, den Wettbewerb zu beeinflussen.
Obwohl Gold'OR mittlerweile mit Sicherheit bekannt ist, dass die NZZ nie eine derartige Meldung publiziert hat, unterliess es Gold'OR, die Falschmeldung zu berichtigen und sich beim TOURBILLON Magazin und dessen Herausgeber zu entschuldigen. Selbstredend wurde vorgängig nie eine Stellungnahme des TOURBILLON Magazin zur angeblichen Einstellung des Magazins eingeholt. Nach der Publikation der Falschmeldung übernahm das teutonische Uhrenhandelsportal trustedwatch.de die Falschmeldung ungeprüft.
Der leidenschaftliche Bentley-Fahrer Gyr ist auch Ehrenmitglied des VSGU, dem Verband der Schweizer Goldschmiede und Uhrenfachhändler in der Schweiz. Andre Hirschi meinte auf Anfrage des TOURBILLON Magazins, er werde der Angelegenheit nachgehen, denn Gyr beliefert die Mitglieder mit seinem PR-Heftli. Auch das WEMF will einen weiteren Verbleib des Gold'Or möglichlicherweise überprüfen.
Der TOURBILLON Herausgeber hat am 17. Juli 2010 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Zug eingereicht. Gyr hat den Sitz seiner Unternehmungen ins steuergünstige Zug verlegt. Gemäss heutigem Telefonat ist die Staatsanwaltschaft mit der Anzeige befasst.




Peter Baumberger, Urban Jürgensen Patron verstarb
im 70. Lebensjahr. Seine
gute Laune war ansteckend.
Er war ein Gentlemen der
alten Schule.
(Foto: Ian Skellern)

Peter Baumberger, der Urban Jürgensen Patron, ist friedlich für immer eingeschlafen [08.08.2010]
Peter Baumberger, der rührige Urban Jürgensen Patron, wurde am 18. Mai 2010 von seinem Stiefsohn Nils Kammermann in seinem Atelier in Biel leblos gefunden. Er schlief ein paar Wochen vor seinem 71. Geburtstag, - auf der Nase noch eine Lesebrille und wie es sich für einen ausgebildeten Uhrmacher gehört, mit dem Schweizer Uhrenmagazin in den Händen, - für immer ein. "Ich habe noch vieles vor", sprudelte er an der Baselworld im März 2010. So zum Beispiel waren sein ganzer Stolz drei unterschiedliche neuentwickelte Manufaktur-Kaliber für Armbanduhren. Diese mit einer einzigartigen hochpräzisen Chronometer-Hemmung ausgestattet, hatte er zur Serienreife ausgearbeitet und bereits weiterentwickelt. Er wollte sie (34 neue Referenzen) zur zweiten Jahreshälfte 2010 der Öffentlichkeit vorstellen.
Eine Gedenkfeier wird von seinem besten Freund Helmut Crott Ende September organisiert. Der genaue Zeitpunkt wird für diejenigen die daran teilnehmen wollen noch mitgeteilt.
Den Nachruf auf Peter Baumberger und sein Lebenswerk finden Sie im neuen TOURBILLON Magazin, Nr. 23, Herbst 2010.




Franc Vila, Überangebot in
der Türkei, Preisverfall.

Die Türkei tickt anders [01.08.2010]
Wie uns die Olympus Gruppe, eine namhafte Fachhandelsgruppe, die in der Türkei in allen Luxushotels vertreten ist, berichtet, werden zur Zeit Uhren der Marke Franc Vila auf dem Markt in grossem Stil angeboten. Konsumenten bieten dem Fachhandel Rückkauf Angebote, die Schaufenster sind voll von Franc Vila Uhren. Der Absatz ist jedoch schleppend, Fazit, Preiszerfall. Das könnten die Vorzeichen für eine Änderung sein!
Die Nachfrage nach Franck Muller Produkten ist ungebremst, einziges Problem, Franck Muller liefert nur mehr schleppend aus. Patek Philippe und Jaeger LeCoultre sind zur Zeit ohne Importeur.
Was hingegen sehr gut in der Türkei läuft, sind die Ulysse Nardin. Jeder zweite Konsument trägt eine Uhr des Fabrikats Ulysse Nardin. Auch die Touristen aus Russland greifen vorwiegend zu Ulysse Nardin. Den detaillierten Situationsbericht finden Sie im neuen TOURBILLON Magazin, Nr. 23, Herbst 2010.




Die Werkzeuge, hier
zum Zerkleinern der
Diamanten, sind in
den Uhrmacherferien verwaist.
(Bild: Keystone)

Uhrmacherferien, der jurassische Sommerschlaf [23.07.2010]
Die Uhrmacherei ist ein traditionelles Handwerk, in dem noch alte Sitten herrschen. Eine solche sind die Uhrmacherferien (15. Juli bis 15. August 2010), während denen die Betriebe im Sommer ein paar Wochen geschlossen sind. Die Pause datiert aus dem Jahre 1937 und wurde vor allem aus produktionstechnischen Gründen eingeführt.
Aufgrund der Schweizer Uhrmacher-Ferien wird unsere Website nicht aktualisiert. Wir sind jedoch für Sie rund um die Uhr da und stehen für alle Ihre Anliegen zur Verfügung, denn für uns und unsere Leser gibt es keine Ferien.




Robert Ismajlovic, das
neue Gesicht der Swiss Chronometric.

Robert Ismajlovic: Ex-Mister Schweiz ist das Gesicht von Swiss Chronometric [21.07.2010]
Ein grosser Auftrag für den Ex-Mister-Schweiz Robert Ismajlovic: der gelernte Diplomkrankenpfleger und Fitnesstrainer ist das Gesicht einer neuen Schweizer Uhrenmarke. Codex by Swiss Chronometric, wird am 7. August im Palace Hotel in  Luzern der Öffentlichkeit und den Internationalen Medien vorgestellt. "Ich habe meinen Weg stets im Auge behalten und stehe nun da wo ich stehen möchte", bilanziert der Ex-Mister Schweiz. Ein Teil der neuen Werbekampagne wurde in Rom fotografiert. Wegen der Bodyguards und den Fotografen glaubten die Italiener, sie hätten den neuen George Clooney vor sich, obwohl Robert Ismajlovic in Italien völlig unbekannt ist. In George Clooneys Fussstapfen würde der schönste Schweizer Mann aus dem Jahr 2003 höchstwahrscheinlich sogar gerne treten, schliesslich möchte der 35-jährige in der Schauspielerei Fusss zu fassen. Gut zu wissen, dass auch George Clooney für eine Uhr wirbt ....... Übrigens: der gebürtige Kroate Ismajlovic wird auch schon als möglicher neuer James Bond gehandelt. (Quelle: SF) Mehr darüber auf www.swisschronometric.com
.




76-seitige Sonderausgabe
der Tribune des Arts
über A. Lange & Söhne

175 Jahre A. Lange & Söhne - Hommage an F. A. Lange [20.07.2010]
Anlässlich des Jubiläums "165 Jahre - Hommage an F. A. Lange" erschien am 23. Juni 2010 im Verlag Genfer Edipress Luxe eine Sonderausgabe der Tirbune des Arts, die der sächsischen Traditionsmarke A. Lange & Söhne gewidmet ist. Auf 76 Seiten werden die Historie der Marke, die Besonderheiten der Lang'schen Feinuhrmacherei, die wichtigsten Uhrenmodelle sowie einige der Protagonisten vorgestellt. Neben den Schweizer Lesern der Tageszeitung Tribune de Geneve erhalten die Sonderausgabe auch die Leser des deutschsprachigen Uhrenfachmagazins Chronos, des US-Magazins Watctime, des Magazins Chronos und diverser Ausgaben des Tatler in Asien (Quelle: A. Lange & Söhne). Als Autoren der Sonderausgabe zeichnen der Genfer Journalist Gabriel Tortella (Ehrenpräsident der World Watch Media Guild) und der Münchner Fachjournalist Gisbert L. Brunner (Executive Vice-Chairman (Germany) der World Watch Media Guild, einer elitären Loge von Uhrenfachjournalisten). 




Thomas Prescher,
Master Watchmaker
und AHCI member

Thomas Prescher nutzt clever das Sommerloch [20.07.2010]
Mit einer geführten Tour durch die Ateliers in Twann will Thomas Prescher die Leidenschaft der Uhrenbegeisterten für seine sündhaft teuren Meisterwerke während der Sommermonate bis zum 31. August 2010 begeistern. Bei dieser Haute Horlogerie Tour besitzt man die Möglichkeiten, dem Meister über seine Schultern zu sehen und in den Besitze des einen oder anderen Geheimnisses zu kommen. Anmeldungen werden entgegengenommen unter office@prescher.ch oder unter der Telefon Nr. +41 32 315 1466.




Pierre Jacques, ein Mann
für alle Fälle

Pierre Jacques: Der Mann für die Uhr [18.07.2010]
Genf und die Tradition des Uhrenhandwerks sind eng miteinander verbunden. Da überrascht es nicht, dass gerade hier ein noch einzigartiger Service ins Leben gerufen wurde: der Uhren-Butler. Pierre Jacques, Leiter der bekannten Luxusuhren-Boutique "Les Ambassadeurs", berät alle uhreninteressierten Gäste des Hotels "Rocco Forte Le Richemond" und hilft, die passende Uhr zu finden. So hat man die Wahl zwischen 24 verschiedenen Luxusuhrenmarken sowie einigen seltenen und aussergewöhnlichen Sammlerstücken. Das Packet "The Art of Watchmaking" (inkl. Besuch einer Uhrenmanufaktur und des Patek Philippe Museums) ab 625 Euro für Zwei mit Frühstück und Dinner. Infos: www.roccofortecollection.de (Quelle: Madame)




Guillaume Pictet soll als
nicht-exekutives Mitglied
in den Richemont-VR nachrücken.
(Bild: Keystone)

Richemont schlägt neue VR-Mitglieder vor [16.07.2010]
Die Compagnie Financière Richemont AG wird den Aktionären an der Generalversammlung vom 8. September 2010 Guillaume Pictet und Dominique Rochat zur Wahl in den Verwaltungsrat vorschlagen. Beide würden als nicht-exekutive Verwaltungsräte amten, schreibt der Genfer Luxusgüterkonzern in einer Mitteilung am Mittwochl
Während der Genfer Investmentbanker Pictet und Rochat, Partner der Anwaltskanzelei Lenz & Stähelin, den Verwaltungsrat ergänzen sollen, wird Jean-Paul Aeschimann aus diesem Gremium zurücktreten und sich nicht zur Wiederwahl aufstellen. Aeschimann habe in den vergangenen 22 Jahren sowohl als Verwaltungsrat als auch als Berater einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Richemont-Gruppe geleistet, wird Executive Chairman und CEO Johann Rupert in der Meldung zitiert.
Die restlichen Verwaltungsräte würden sich der Wiederwahl stellen. Ausserdem sollen - wie bereits im März mitgeteilt - Chief Consel Frederick Mostert, der neue Finanzchef Gary Saage und Josua Malherbe in den Verwaltungsrat gewählt werden. (Quelle: AWP)




Das Ledix Origine von
Celsius X VI II ist das
erste mikromecha-
nische Mobiltelefon,
das aus edelsten Mate-
rialien gefertigt ist und
in dem 547 mecha-
nische Einzelteile ver-
baut wurden.

Das erstes Mobil Telefon mit Tourbillon wird exklusiv im Harrods verkauft [15.07.2010]
Dem 2006 in Paris gegründetem Unternehmen, gelang ein Coup: Das 300 000 Euro teure mechanische Edelhandy mit über 547 mechanischen Einzelteilen, kann weltweit und exklusiv im Harrods in der Fine Jewellery and Watch Room im Parterre des Londoner Luxuswarenhauses bestellt werden. Bestellungen werden am Montag den 12. Juli entgegengenommen werden, die ersten Auslieferungen sind für Freitag den 1. Oktober geplant. Das erste mikromechanische Mobiltelefon Ledix Origine von Celsius X VI II entstand in einer Zusammenarbeit mit Hublot, der BNB Nachfolgegesellschaft und Richard Mille. Mehr darüber finden Sie in der aktuellen TOURBILLON Ausgabe Nr. 22, Sommer 2010, im Special "Die Schweizer Uhr als Handy".




Die neue TOURBILLON
Media-Dokumentation
2010 - 2012 ist da ver-
spricht wiederum eine
redaktionelle explosive
Mischung für die
nächsten zwei Jahre.

Die TOURBILLON Mediadokumentation 2010 - 2012 ist da [21.06.2010]
Ab sofort ist die neue überarbeitete Mediadokumentation in den Sprachen Deutsch und Englisch verfügbar und kann downgeloaddet werden. Die Preise sind gleich geblieben, die Inhalte haben sich geändert. Gleich geblieben ist die explosive Mischung von Stories, denn wir sind weder ein Verbandsmedium noch richten wir uns nach der werbungstreibenden Wirtschaft. Im redaktionellen Fokus steht immer der Leser, der Konsument, der ehrlich informiert werden will, der es satt hat mit PR-Sülze wie dies gewisse Print-Medien und Portale eins zu eins vom Hersteller übernehmen, lieblos abgefüttert werden. Somit sind wir das einzige unabhängige Schweizer Uhren-und Lifestyle Magazin weltweit. Für ergänzende Auskünfte und individuelle "tailor-made" Angebote stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.




Am Friedhof in Meister-
schwanden fand der mit
82 Jahren verstorbene
Unternehmer Nicolas G.
Hayek am 1. Juli 2010
seine lezte Ruhe
(Bild: Ralph Donghi)

Nicolas G. Hayek: Ein einfaches Grab für einen grossen Mann [05.07.2010]
Der Visionär, der Milliardär, der Ehrenbürger, wurde beerdigt wie ein ganz einfacher Mann. Ein schlichtes Holzkreuz mit dem Namen Nicolas G. Hayek steht seit 1. Juli 2010 auf dem Friedhof von Meisterschwanden, der Aargauer Gemeinde, in der Hayek seit 1962 wohnte. Es war gegen 10 Uhr, als die Familie Hayek bei der reformierten Kirche eintraf: die Witwe Marianne (80), Tocher Nayla (59), Sohn Nick (55), Enkel Marc Alexander und einige ganz nahe Verwandte. Insgesamt etwa ein Dutzend Personen. Gemeindammann Kurt Kaufmann (66) durfte zwar vor Ort kondolieren. Doch an der Beisetzung nahm auch er nicht teil. "In lieber Erinnerung". Der einzige Kranz beim Grab stammt von der Gemeinde, die Nicolas G. Hayek 2007 zum Ehrenbürger gemacht hatte. Kurt Kaufmann erzählt: "Wegen des grossen Rummels nach seinem Tod mussten wir am Donnerstag das ganze Areal von der Polizei überwachen lassen". Es habe keine Abdankung in der Kirche gegeben. "Diese fand um 10:30 Uhr direkt beim Grab statt". so Kaufmann.
Nicolas G. Hayek wird in einem edlen Sarg aus braunem Holz bestattet. Auf dem Grab stehen zehn rote Lichter. Zum Kreuz hat die Familie ein Rosengesteck stellen lassen. Auf der Erde liegen Sonnenblumen. Sie scheinen den Betrachter anzustrahlen. Genau so, wie es der Unternehmer tun konnte, wenn er von seinen Visionen erzählte.




Der bisheriger Eigen-
tümer der Tanzarella,
Enrico Tanzarella,
bleibe der Firma als
operativ Verantwortlicher
verbunden (Symbolbild)

Swatch übernimmt Tessiner Montagefirma Tanzarella [05.07.2010]
Der Uhrenkonzern Swatch übernimmt die Tessiner Firma Tanzarella in Riazzino bei Locarno. Diese ist in der Montage von Uhrwerken tätig. Alle 236 Angestellten wurden weiterbeschäftigt. Die Übernahme erfolge durch einen Transfer der Aktiven auf die neu gegründete Gesellschaft Assemti, teilte die Swatch Group am Montag mit. Sie werde überdies die bisher genutzte Fabrik von der Credit Suisse erwerben. Der bisherige Eigentümer der Tanzarella, Enrico Tanzarello, bleibe der Firma als operativ Verantwortlicher erhalten. Schon bisher habe die Tanzarella ausschliesslich für die Swatch-Tochter ETA gearbeitet. Die Übernahme erfolgt offiziell per 12. Juil 2010. (Quelle: SDA)




Das Kaliber UG 100
mit Mikrorotor sollte
die Geheimwaffe für
Universal Genève
sein, so Vincent
Lapaire UG CEO

Universal Genève: Ende der Party [05.07.2010]
Die Pleitewelle rollt weiter. Oder positiv ausgedrückt, die Ende 2008 prognostizierte Marktbereinigung schreitet weiter voran. Die 1988 von der Hongkonger Stelux Gruppe übernommene über dreihundertjährige Uhrenmarke Universal Genève wurde mangels Erfolg eingestellt.  Seit einiger Zeit versuchte die Gruppe die einen Umsatz von 260 Mio. EUR mit dem Vertrieb von Luxusuhren generierte, UG zu verkaufen, es fanden sich jedoch keine potentiellen Käufer. Stelux schrieb 2009 einen Verlust von 3.7 Mio. EUR, was beweist, dass auch der Luxusuhrenmarkt in Asien Absatzprobleme hat.
Vincent Lapaire, UG CEO, der 2004 für den Relaunch der Marke verantwortlich zeichnete, hält immer noch am Potential der Marke fest. Das von Eric Giroud für Universal Genève entwickelte Kaliber UG 100 mit Mikrorotor, konnte die Attraktivität der Marke auch nicht mehr retten. Mangels Perspektiven wurde nun die Marke Universal Genève von den Stelux Aktionären "auf Eis gelegt" respektive vorläufig "begraben".




George Clooney brachte
einen Hauch von
Hollywood nach Bern

Bewegender Abschied von Hayek [03.07.2010]
Mehr als tausend Menschen haben heute Samstag in Bern an einer öffentlichen Gedenkfeier Abschied von Nicolas G. Hayek teilgehonmmen. Der Patron war am Montag im Alter von 82 Jahren verstorben.
"Die Schweiz habe einen unabhängigen, kritischen Geist und einen visionären Unternehmer verloren, sagte Bundespräsidentin Doris Leuthard im Berner Kursaal. Hayek habe "die Politik beeinflusst, ohne selber Politik zu machen".
Der Verstorbene habe früh erkannt, "dass man mit Geld allein kein Geld machen kann". Mit seinen Ideen und seinem Engagement habe er den Werkplatz Schweiz zu neuem Schwung verholfen.
Unter den Trauergästen waren zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, darunter etwa Joseph Ackermann, der Chef der Deutschen Bank. Mit dem Hollywood-Star George Clooney war auch die Welt des Glamour vertreteten.
Hayeks Sohn Nick kämpfte am Rednerpult mit den Tränen. "Er war der beste Papa, dem nan sich vorstellen kann". sagte er. Am Rednerpult erinnerten sich unter anderen auch der Ex-Astronaut Claude Nicollier und Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), an Begegnungen mit Hayek. Der Uhrenpatron selber kam in Film-Einspielungen auch immer wieder selbst zu Wort. Dabei heiterte der Schalk Hayeks die Trauergemeinde auf.
Seine Tochter Nayla Hayek sagte zum Abschluss der knapp einstündigen Feier: "Ich weiss, dass er heute bei uns ist." Und schalkhaft fügte sie hinzu, ihr Vater werde wie immer ganz genau registrieren, wer da war und wer was über ihn gesagt habe. Nach der bewegenden Gedenkfeier geleitete George Clooney die Witwe Marianne Hayek vom Saal auf die Kursaal-Terrasse und verschwand dann.
Beigesetzt wurde Nicolas G. Hayek bereits am Donnerstag in seiner Wohngemeinde Meisterschwanden im Kanton Aargau, wo er mit seiner Marianne seit 47 Jahren lebte. Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt.






Vincent Berard Luvorene
I, speziell hergestellt für
Rolling Stone Ronnie Wood.
Damit konnte das Unter-
nehmen auch nicht mehr punkten!

Aus für "Vincent Berard" [01.07.2010]
"Die Finanzkrise und Konjunkturabschwächung haben unserer Gruppe nicht geholfen, die notwendigen Umsätze zu erzielen, damit wir Gewinne generieren. Die Firma hat ihre Ziele nicht erreicht und die kommerziell eingefahrenen Verluste sind sehr bedeutsam", erklärte Daniel Dodane, Board of Directors von Vincent Berard. Zwanzig Mitarbeiter verlieren damit ihren Arbeitsplatz. Die Gewerkschaft UNIA bestätigte die Information. "Wir sind derzeit in Gesprächen mit der Timex und versuchen eine Lösung für die flankierenden Massnahmen zu finden", sagte Loic Dobler, Leiter der UNIA im Maschinenbau.
Herbert Gautschi, Vincent Berard CEO hat Ende Mai 2010 das Unternehmen bereits verlassen.
Im Oktober 2006 wurde das von Vincent Berard gegründete Unternehmen von der Timex-Gruppe (TGBV) übernommen, daraus entwickelte sich für beide Parteien eine äusserst zufriedenstellende Zusammenarbeit. Zum einen ergab sich aus diesem Zusammenschluss eine gekonnt geplante Produktion von Kreationen und Konzepten; zum anderen ermöglichte er auch die Stärkung des Marketings und des internationalen Vertriebs über sorgfältig ausgewählte Händler. Und schliesslich profitierte das Unternehmen auch von der vielfältigen Erfahrung des CEO der Marke in der Luxusgüterindustrie, Herbert Gautschi. Der kreative und unternehmerische Ansatz von Vincent Berard ist auch in der Medienwelt sofort auf lebhaftes Interesse gestossen. Letztes Jahr wurde im Herbst der umgebaute idyllisch gelegene Gutshof erst eingeweiht.
Vincent Berard, dem sehr viel am Unternehmen liegt, hatte versucht einen Käufer zu finden, leider vergebens.
Nächste Woche wird die Timex Gruppe eine offizielle Erklärung zur Schliessung des vielversprechenden Senkrechtstarters Vincent Berard abgeben. Mehr darüber demnächst hier und in der Print-Ausgabe.




Sabotage-Akt: Erneute
Hacker-Attacke
auf die Website des
Tourbillon Magazin

Aktualisierung der Website und Mutationen des Abonnenten-Stamms [01.07.2010]
Aufgrund einer erneuten Hacker Attacke und den damit verbundenen kriminaltechnischen, forensischen Untersuchungen wurde lediglich der NEWS Bereich dieser Website aktualisiert, um die Untersuchungen der Spezialisten nicht zu gefährden. Voraussichtlich Ende August/ Anfang September, wenn die forensischen Arbeiten 100%ig abgeschlossen sind, ist die Website wieder aktualisiert.
Bitte hinterlassen Sie uns Ihre Email Adresse, wir werden Sie umgehend informieren, wenn die Untersuchungen abgeschlossen sind und wir die Aktualisierung vorgenommen haben.
Auch der Abonnenten-Server wurde gehackt. Bei Unregelmässigekeiten mit Ihrem Jahres-Abonnement bitte um sofortige Rückmeldung.
Besten Dank für Ihr Verständnis.




Im Berner Kursaal findet
an diesem Samstag die
Gedenkfeier für Nicolas G. Hayek statt

Die Schweiz nimmt Abschied von Nicolas G. Hayek [30.06.2010]
Hayek, der Grand Seigneur der Schweizer Uhrenindustrie, war am Montag mit 82 Jahren in Biel einem Herzversagen erlegen. Er starb völlig überraschend während der Arbeit in seiner Swatch Group. Damit das Land vom grossen Unternehmer Abschied nehmen kann, hat die Trauerfamilie eine öffenliche Gedenkfeier geplant. Diese wird am Samstag, den 3. Juli 2010, um 14:00 Uhr im Kongress + Kursaal, Kornahusstrasse 3  in 3013 Bern im Saal Arena, stattfinden. Damit die Bevölkerung zahlreich und angemessen Abschied nehmen kann, ist die Gedenkfeier öffentlich. Zur Gedenkfeier werden sehr viele Gäste erwartet, darunter auch Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Doris Leuthard, als Vertreterin der Landesregierung wird sich an die Trauergemeinde wenden, wie bei der Bundeskanzlei zu erfahren war. Als Vertreter des Kantons Bern wird Regierungspräsident Philippe Perrenoud die Gedenkfeier besuchen. Das gab das kantonale Amt für Information auf Anfrage bekannt.
Die Beerdigung des Uhrenkönigs wird im engsten Familienkreis erfolgen. Anstelle von Blumen, so die Swatch Group in ihrer Pressemitteilung, wird ein Spendenaufruf an die "Médecins Sans Frontièrs" in Genf an diejenigen, die Herrn Hayeks Andenken ehren möchten, initiert: Postkonto 12-100-2 oder Bankkonto UBS 1211 Genf 2, Swift Code UBSWCHZH80A, IBAN CH180024 0240 3760 6600Q (mit dem Vermerk "zum Gedenken an Nicolas G. Hayek") 




Die Überraschung war perfekt:  Nayla Hayek
erhielt das Vertrauen
des Swatch Verwaltungs-
rats und eird einstimmig Präsidentin.

Überraschung: Nayla Hayek, 59, folgt Ihrem Vater als Swatch-Präsidentin [30.06.2010]
Nayla Hayek wird Nachfolgerin Ihres Vaters Nicolas G. Hayek. Das Aufsichtsratsgremium hat sie heute einstimmig zur Verwaltungsratspräsidentin gewählt, wie die Swatch Group heute mitteilte. Nayla Hayek, die Tochter des verstorbenen Nicoals G. Hayek, ist seit Jahresbeginn Swatch-Vizepräsidentin. Nun ist sie als Nochfolgerin Ihres Vaters bestimmt worden. Ihr Bruder, Nick Hayek, wird den Uhrenkonzern demnach operativ führen. Am Dienstag hatte die "Bilanz" gemeldet, Nick Hayek werde das Präsidium übernehmen. Laut Swatch VR Esther Grether, eine Basler Industrielle, die Nicolas G. Hayek und der Familie Hayek sehr nahe steht, sei die Berufung von Nayla Hayek kein Thema. Offenbar hat sich der Swatch-VR nun anders entschieden.
Angeblich wurde Nayla Hayek seit 1995 auf diese Aufgabe vorbereitet. Ausgestattet mit einem ehrenhalber verliehenen Doktortitel (h.c.) der European University Montreux in Montreux übernahm Sie bis 2007 ein Beratungsmandat in der Swatch Group. 2008 wurde Nayla Hayek die operative Führung der neuen Geschäftseinheit "Tiffany Watches" übertragen, die ihr Vater für Sie gekauft hatte.
Die Swatch-Aktie hat kaum auf die Nachricht der Ernennung von Nayla Hayek zur Verwaltungsratspräsidentin des Konzerns reagiert. Kurz nach 16.00 Uhr gaben die Titel um 0,6 Prozent auf 305,4 Franken nach.
Der Hayek-Pool kontrolliert 41 Prozent der Aktienstimmrechte und 24 Prozent des Kapitals der Swatch-Group.
Die Wahl von Nayla Hayek zur Verwaltungsratspräsidentin von Swatch hat einige überrascht. Nick Hayek verteidigt im Westschweizer Radio RSR die Wahl seiner Schwester: Sie sei die Bestqualifizierte und die am besten auf das Amt vorbereitete Anwärterin gewesen. "Es war so geplant", sagte er. Die Dinge von langer Hand zu planen - das sei auch eine Vision gewesen seines Vaters.
Als Manko von Nayla Hayek bezeichneten Analysten ihre geringe Bekanntheit in der Öffentlichkeit und der Finanzwelt. Vor allem sei der "unternehmerische Leistungsausweis" der passionierten Pferdezüchterin zu wenig bekannt!




CEO und Verwaltungs-
ratspräsident in Persona-
lunion: Nick Hayek junior

Hayeks letzter Wille - Alle Macht meinem Sohn [30.06.2010]
Nur einen Tag nach dem Tod von Nicolas Hayek scheint klar: Sein Sohn Nick übernimmt allein die Führung der Swatch Group. Schon heute soll gemäss "Bilanz" der Verwaltungsrat entscheiden. "Vermutlich wird Nick Hayek zum neuen Präsidenten. Als Übergang bleibt er wohl auch CEO", sagt René Weber, Analyst der Bank Vontobel. Danach erwartet der Analyst, dass Nick Hayeks Neffe Marc Alexander den Posten übernimmt. Er ist bereits aufgebaut worden, gehört zur Konzernleitung und führt die Uhrenmarke Blancpain. Ebenfalls im Konzern ist Nicolas G. Hayeks Tochter Nayla: Sie ist Vizepräsidentin.
Sowohl Nick Hayek, Schwester Nayla Hayek als auch Marc Alexander besitzen keine abgeschlossene Berufs-Ausbildung. 
Mit dem Tod des Patriarchen entsteht aber ein Lücke: "Nicolas G. Hayek hat den Konzern vorwärtsgebracht", sagt Martin Spieler, Chefredakteur der HandelsZeitung. "Die Unabhängigkeit seines Denkens war einmal. Er hat die wichtigsten Ideen gehabt". Zwar habe Hayek senior seinen Sohn viel mitgegeben, doch das Visionäre weiterzugeben ist schwierig.




Swatch Aktien geben
nach Hayeks Tod über
5,5 Prozent nach

Börse reagiert besorgt auf Hayeks Tod [29.06.2010]
Nach dem gestrigen Tod von Swatch-Gründer und Verwaltungsratspräsident Nicolas Hayek haben die Aktien des Uhrenkonzerns in einem schwachen Gesamtmarkt fast 5,6 Prozent verloren. Das Unternehmen wird seit 2003 von seinem 1954 geborenen Sohn Nick Hayek geleitet. Die Tochter von Nicolas Hayek, Nayla Hayek, ist derzeit stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende. Der 39-jährige Marc Alexander Hayek ist der Sohn von Nayla Haek. Er ist derzeit Chef von Blancpain und arbeitet seit 2001 in der Swatch Group. Es seit davon auszugehen, dass Geschäftsführer Nick Hayek im Verwaltungsrat den Vorsitz übernehme und Marc Alexander Hayek zum neuen CEO der Swatch-Group ernannt werde, so Vontobel-Analyst Rene Weber. Deshalb sei nicht mit Veränderungen in der Strategie und der Eigentümer-Struktur der Swatch Group zu rechnen, urteilt Vontobel-Analyst Weber. Mehr darüber im "In Memoriam Nicolas G. Hayek Special" des TOURBILLON Magazin.




Nicolas G. Hayek: Er starb
bei der Arbeit
(Bild: Reuters)

Swatch-Gründer Nicoals G. Hayek gestorben [28.06.2010]
Der Gründer der Schweizer Swatch Group, Nicolas G. Hayek, ist am Montag im Alter von 82 Jahren in seiner geliebten Swatch Group für alle völlig unerwartet an einem Herzversagen gestorben. Dies teilte das Unternehmen in Biel mit. Der Vollblutunternehmer mit libanesischen Wurzeln war die treibende Kraft hinter der Wiedergeburt der Schweizer Uhrenindustrie in den 1980-er Jahren. Der als "Mr. Swatch" bezeichnete Hayek war noch Delegierter des Verwaltungsrates der Swatch Group. Das Unternehmen wird seit 2003 von seinem 1954 geborenen Sohn Nick Hayek geleitet.
"Ich habe mit Bestürzung vom Tode von Nicolas Hayek erfahren", sagt Bundespräsidentin Doris Leuthard. "Mit ihm verliert die Schweiz einen unabhängigen Geist. Er hat mit der Swatch die Uhrenindustrie vor dem Untergang gerettet. Ich habe an ihm seine Innovationskraft geschätzt, wie zum Beispiel sein Engagement für erneuerbare Energieträger". "Ich habe an ihm aber auch geschätzt, dass er noch ein Patron mit Vorbildcharakter war, der auch von seinen Mitarbeitern geschätzt wurde. Er hat an einen starken Wirtschaftsstandort Schweiz geglaubt und hat dies auch vorgelebt. Und er hat sich auch politisch immer wieder mit innovativen Ideen eingeschmischt". Doris Leuthard: "Die Schweiz verliert einen grossen Mann".
Mehr darüber in der nächsten TOURBILLON Print-Ausgabe.




TOURBILLON Nr. 22,
Sommer 2010, ist im Versand

Das neue TOURBILLON Magazin ist im Versand [21.06.2010]
Die neue Ausgabe des TOURBILLON Magazin, Nr. 22, Sommer 2010, ist in der Produktion und wird Ende Juni / Anfang Juli 2010 - noch vor den grossen Uhrmacherferien - beim Leser sein. Wir bedanken uns bei all unseren Sponsoren, den Inserenten und anderen Gönnern, die dies möglich machen. Die Ausgabe bietet wiederum spannende Lektüre und vor allem Hintergrundinformationen, die Sie in keinem anderen Magazin finden werden, weil wir uns nicht durch andere Magazine inspirieren lassen. Wir versenden auch seit der Ausgabe 18, Sommer 2009, keine Gratis-Ausgaben mehr an die Uhrenbranche. Nur wer ein reguläres Abonnement besitzt, kommt in den Lesegenuss dieser Ausgabe. Abobestellungen bitte unter abo@tourbillon-magazin.ch oder unter  anfordern. Falls Ihnen die eine oder andere Ausgabe wie z.B. T18, T19, T20, T21 fehlt, bestellen Sie die Ausgaben, die nicht in Ihrer privaten Bibliothek steht.




Swiss Chronometric:
Eine vielversprechende
Freundschaft

Swiss Chronometric: Schweizer Luxus mit Kapital aus China [21.06.2010]
Die neugegründete Marke wird am 7. August 2010 die Kollektion CodeX im vornehmen Palace Hotel in Luzern den internationalen Medien präsentieren. Präsident des Verwaltungsrats der Swiss Chronometric ist der Chinese Tao Li, er ist Chairman der Chinesischen Uhren Industriegesellschaft und Kongress Abgeordneter von Shenzen. Desweiteren führt Tao Li seit 20 Jahren die Marken "Ebohr" und "Rossini", die mit 650 000 verkauften Uhren die Nr. 1 und 2 im low und middle price Level im Chinesischen Domestik Markt sind. Mit der Swiss Chronometric wird nun eine weiteres Standbein weltweit im middle and high-end Level abgedeckt.
Geleitet wird die Swiss Chronometric AG vom Schweizer René Kohli, als Direktionsmitglied des Verwaltungsrates und General Direktor, der die neue Schweizer Luxus Uhrenmarke und Kollektion CodeX kreiert hat. Zuvor hatte er die Marke Romain Jerome erfolgreich in China lanciert.
Die Uhren der Kollektion tragen das Label Swiss Made und sind mit Schweizer Uhrwerken, ETA Valjoux 7750 CCL oder Unitas 6498 und gewisse Modelle sind mit dem Kaliber Venus 230 100 % Swiss Kaliber, ausgestattet. Die Uhren bewegen sich im Preissegment 2'700 bis 70'000 Schweizer Franken. Neben den exklusiven automatischen mechanischen Uhren ist ein weiteres Segment in Planung: die Tourbillons. Die Uhren werden zwischen Biel und Jura zusammengestellt. Das Unternehmen verfügt heute über 18 Mitarbeiter (Biel + Luzern), ab September 2010 sollen es 35 Personen sein. Am 7. August 2010 wird die erste in Luzern von 10 geplanten Boutiquen weltweit dem Publikum und den Medien vorgestellt.
http://www.swisschronometric.com

UP DATE 07.07.2010
Wir bedauern, dass es in unserer ersten Meldung eine Verwechslung zwischen dem Swiss Chronometric Investor Tao Li und dem COO der Swiss Chronometric Andy Liu (Ex-Borrison Expo Ltd., Shanghai, dem Veranstalter der geplanten "Art of Tourbillon" (AOT)) gab.  

 




Die Baselworld bringt sich
wieder ins Gespräch

Baselworld mit GACG-Award ausgezeichnet [09.06.2010]
Die Weltmesse für Uhren und Schmuck Baselworld wurde in Paris von der Global Anti-Counterfeiting Group (GACG) für ihre Bemühungen im Kampf gegen Produkte-Piraterie und zum Schutz des geistigen Eigentums mit der GACG-Award 2010 ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung werden speziell die Anstrengungen des Baselworld Panels honoriert, welches sich als messeinternes Schiedsgericht seit über 25 Jahren für den Schutz des geistigen Eigentums einsetzt und damit den weltweiten Kampf gegen Nachahmungen und Fälschungen unterstützt. Die Baselworld hat sich hierbei als wichtige Institution etabliert. Im Rahmen der Weltmesse für Uhren und Schmuck kann jeder, der durch die Präsentation eines Objektes an der Messe seine Immaterialgüterrechte verletzt sieht, sich an das Baselworld Panel wenden. Das Schiedsgericht entscheidet innert Tagesfrist, ob die Rechte an Design, Marken, Erfindungspatente oder urheberrechtlich geschützen Werken verletzt werden. Die Entscheide des Baselworld Panels haben oft eine grosse Wirkung über die Messe hinaus. Weiterführende Informationen: www.baselworld.com

 




Dr. Klaus Adam (rechts)
mit Jack Heuer im
Gespräch
(Quelle fair-NEWS.de).

trustedwatch gmbh: Frank Ammann, Dr. Klaus Adam und Andreas Fischer im Visier der deuschen Justiz [14.06.2010 mit updates vom 15.06., 04.08, und 12.08.2010]
Seit Monaten wird die international geschützte Marke TOURBILLON, das TOURBILLON Magazin, und dessen Herausgeber Karl Heinz Nuber von trustedwatch.de in unkorrekterweise attackiert und herabgesetzt. Im Rahmen dieser monatelangen Hetzkampagne wurden unwahre Behauptungen über das TOURBILLON Magazin und dessen Herausgeber verbreitet.
Nun hat das Landesgericht Hamburg eine "Einstweilige Verfügung" gegen die trustedwatch.de Betreiber, die trustedwatch GmbH und dessen Geschäftsführer Frank Ammann mit Sitz in Flein erlassen, die besagt, dass die trustedwatch GmbH es zu unterlassen hat, folgende Meldungen über das TOURBILLON Magazin, die Marke TOURBILLON und dessen Herausgeber selbst und oder auch über Dritte zu verbreiten:

"..... Bereits in der Vergangenheit wurde er deshalb z.B. zur Verbreitung einer Gegendarstellung gezwungen",

"..... dass die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) bereits im März 2010 berichtete, dass das TOURBILLON Magazin eingestellt wird. Ausserdem sei nicht bekannt, wie viele Druckereien auf die Bezahlung ihrer Rechnungen warten",

"..... er ist chronischer Wiederholungstäter, wenn es darum geht, über Menschen und Unternehmen Unwahrheiten zu verbreiten. Die Rede ist von Karl Heinz Nuber und seinem TOURBILLON Magazin",

"..... Karl Heinz Nuber ist Meister aller Kopierer".

Im Falle der Zuwiderhandlung droht ein vom Gericht festzulegendes Ordnungsgeld bis zu 250'000.00 EUR, ersatzweise Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, zu vollstrecken am trustedwatch GmbH-Geschäftsführer Frank Ammann, Dr. Klaus Adam und Andreas Fischer.

Update 15.06.2010
Die trustedwatch gmbh mit Sitz in Flein verfügt lediglich über eine Stammeinlage von 25'000.00 EUR. Die auf der Uhrenhandelsplattform nach eigener Angabe über 5000 Uhren sind nicht Eigentum der trustedwatch gmbh sondern lediglich Handelsware und im Besitze der Fachgeschäfte.

Update 04.08.2010
Nachdem trustedwatch.de gegen die einstweilige Verfügung Widerspruch erhoben hatte, hat das Landesgericht Hamburg am 04.08.2010 zwei der vier einstweiligen Verbote betreffend Statements über Karl Heinz Nuber geschützt, sofern diese im eingeklagten Zusammenhang verwendet werden. Die aktuellen Publikationen von trustedwatch.de über das Eilverfahren entgegnet der Rechtsanwalt von Karl Heinz Nuber, Olaf Kretzschmar vom DPV, wie folgt: "Herr Nuber hat sich nicht mit unwahren Erklärungen im Rahmen der Verhandlung strafbar gemacht. Dass die Anträge Ihr Ziel verfehlt hätten, ist ein Mutmassung der Beklagten und zudem voreilig, da das Gericht die weiteren eingklagten Äusserungen betreffend "chronischer Wiederholungstäter....." und "Meister aller Kopierer ........" einzig deshalb nicht untersagt hat, weil sie Herrn Nuber bereits zu lange bekannt waren. Insoweit kann erst und allein ein Hauptsacheverfahren endgültig Klarheit darüber bringen, ob solche Behauptungen aufgestellt werden dürfen. Das Gericht hat sich damit inhaltlich noch nicht beschäftigt!"




Der IWC Uhrenkalender,
kann nur mit Lupe und
Pinzette geblättert werden.

Ulrich Hoppe: IWC Uhrenkalender wird ausgezeichnet [09.06.2010]
Wie wertvoll die kleinen Dinge sind, stellte Ulrich Hoppe beim Shooting für den kleinsten Uhrenkalender der Welt von Uhrenhersteller IWC unter Beweis.
Kaum grösser als ein Fingernagel, wird er in einer hochwertigen Box inklusive Lupe und Pinzette zum Umblättern der Kalenderseiten verschickt. Auf jedem Kalenderblatt ein Bauteil der Uhren in Originalgrösse. So klein, dass die Lupe genutzt werden muss, um sie zu betrachten - genau so, wie die Uhrmacher bei ihrer Arbeit vorgehen.
Dazu fotografierte Ulrich Hoppe 12 Einzelteile einer Uhr im Makrobereich. Die Idee von Jung von Matt Alster mit den Art Directoren Andreas Wagner und Jonas Keller samt ihrer perfekten Umsetzung von Ulrich Hoppe waren dem ADC Art Directors Club eine Auszeichnung und dem One Show Award New York eine Silbermedaille wert. (Quelle: Claudia Bitzer www.gosee.de)

Update 10.06.2010
Diese Meldung finden Sie auch auf trustedwatch.de, jedoch ohne Quellenhinweis.




Maurice Goldberger,
"Momo the cleaner".

110 Millionen Dollar pro Jahr für die Säuberung in der Uhrenindustrie [06.06.2010]
Eigentlich müssten ihm alle dankbar sein, die Uhrenhersteller, der Fachhandel und die Konsumenten. Maurice Goldberger wird in der Branche auch als "Momo the Cleaner" bezeichnet. Denn der geborene Canadier mit weltweitem Niederlassungen in Montreal, Genf, Venedig und Dubai, kauft seit gut 15 Jahren über seine Chiron Inc. mit einem Dutzend von Mitarbeitern Überkapazitäten aus der Uhrenindustrie gegen Barzahlung auf und verkauft sie mit Zustimmung der Uhrenhersteller  mit ca. 40 Prozent Preisermässigung an den Fachhandel weiter. Mit dieser Säuberungsaktion verhilft er der Uhrenindustrie zu einer schnellen Liquidität so verkaufte er letztes Jahr Uhren im Wert von 350 Millionen Dollar und erzielte damit einen Jahresumsatz von 110 Millionen Dollar. Dass dafür ein Markt besteht, beweist die Tatsache, dass die Chiron Inc. in den letzten fünf Jahren eine wert- und volumenmässige Steigerung von 25 Prozent verzeichnen konnte. Von Krise also keine Spur, im Gegenteil, das Geschäft boomt in "Krisenzeiten", wo Bargeld Mangelware ist. Goldberger ist diskret, er nennt keine Namen, aber die Liste seiner Kunden liest sich wie das Gotha der Uhrenindustrie. Mehr darüber in der TOURBILLON Ausgabe Nr. 23, Herbst 2010.




Gold im Werte von 15
Millionen Franken bei
Rolex entwendet

Gold in Rolex-Schmelzwerk im Kanton Genf gestohlen [03.06.2010]
Ein Temporär-Mitarbeiter von Rolex wird beschuldigt, im Schmelzwerk des Uhrenunternehmens in Plan-les-Ouates GE mindestens fünf Kilogramm Gold gestohlen zu haben. Der Mann sitzt seit einer Woche in Untersuchungshaft.
Sein Mandant habe gestanden, fünf Kilogramm des Edelmetalls entwendet zu haben, bestätigte sein Anwalt eine Meldung der der Westschweizer Tageszeitung "Tribune de Genève". Ein Kilogramm Gold hatte heute Donnerstag einen Wert von 45'000 Franken; die Beute ist demnach 225'000 Franken wert.
Offen ist nach Angaben des Anwalts aber, ob dem Mann noch weitere verschwundene zehn Kilogramm Gold angelastet werden müssen. Nach Angaben von Rolex waren nämlich insgesamt 15,7 Kilogramm Gold verschwunden. Ein Sprecher von Rolex wollte sich mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht zum Vorfall äussern. (Quelle: sda-ats)




Das Leben ist eine Party!

The Show must go on! [30.05.2010]
Am Filmfestival von Cannes hat er sich im Glanze von Naomi Campell gesonnt. Zu Hause in Genf ist für Fawaz Gruosi der Himmel verhangen. Das Geschäft mit seiner Schmuck- und Uhrenmarke deGrisogono läuft harzig. Schon vor zwei Jahren sucht Gruosi Anleger, die 100 Millionen Franken einschiessen. So viel ist zwar nicht zusammengekommen. Dennoch haben die neuen Investoren, die auch im Verwaltungsrat Einsitz nahmen, durchgesetzt, dass dem Lebemann mit dem Franzosen Gérald Roden (Ex-Bulgari - Daniel Roth und Gerald Genta) ein erfahrener Generaldirektor zur Seite steht. (Quelle: SonntagsZeitung)




Greift Johann Rupert
nach dem Münchner Brillenhersteller
Rodenstock?

Wird der überschuldete Münchner Brillenhersteller Rodenstock von Richemont übernommen?  [23.05.2010]
Der 59-jährige südafrikanische Milliardär Johann Rupert steht mit seiner Beteiligungsgesellschaft Trilantic laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" offenbar kurz vor der Mehrheitsübernahme des Münchner Brillenherstellers Rodenstock. Trilantic würde demnach künftig 53 Prozent an Rodenstock halten und ausserdem die Schuldenlast von derzeit 300 Millionen Euro reduzieren.
Weil Johann Rupert gleichzeitig auch Chef des weltweit zweitgrössten Luxusgüter-Konzerns Richemont mit Sitz in Genf ist, enhielte die Übernahme interessante Synergie-Potential: Rodenstock könnte künftig seine Brillengläser in Luxusgestelle von Cartier und anderen Anbietern aus dem Richemont-Imperium setzen. (Quelle: NNZaS/dpb)




Hublot eröffnet erste
Deutschland Boutique.
(Bild Copyright: HHL)

Mono-Brand Hersteller Hublot eröffnet erste Deutschland-Boutique  [22.05.2010]
Der Schweizer Uhrenhersteller Hublot mietete 80 Quadratmeter Ladenfläche über BNP Paribas Real Estate (BNPPRE ehemals Atisreal). Das Unternehmen wird voraussichtlich in Anwesenheit von Hublot-CEO Jean Claude Biver (Biver trifft eine Mitschuld am Konkurs der BNB Concept SA) nächste Woche in Berlin seine erste Boutique in Deutschland eröffnen. Die Ladenflächen am Kurfürstendamm 56-58 wurden zuvor von Piaget genutzt, ebenfalls ein Schweizer Hersteller für Luxusuhren. In direkter Nachbarschaft befindet sich ein Louis Vuitton-Store (Louis Vuitton gehört zur gleichen Muttergesellschaft LVMH wie Hublot). Vermieter des Objekts ist ein Privateigentümer. (Quelle: Karin Krentz)




Werner Wicklein ist tot!

Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG trauert um Werner Wicklein  [18.05.2010]
Der Geschäftsführer der Uhrenfabrik Junghans ist im Alter von 64 Jahren verstorben. In der Nacht zum 15. Mai 2010 erlag er in Mannheim den Folgen eines Herzinfarktes. Von der Rewe-Handelsgruppe kam Wicklein 1986 zunächst zur Unternehmensgruppe Egana Goldpfeil. Hier zeichnete er unter anderem als Prokurist für die Unternehmenstochter Dugena sowie den Aufbau des Logistikzentrums verantwortlich. Mit der Übernahme der damaligen Junghans Uhren GmbH durch die Egana-Gruppe begann der erfahrene Experte in der Uhrenbranche 2002 die Geschicke des Unternehmens zu steuern. 
Erfolgreich führte Wicklein die Traditionsmarke gemeinsam mit dem zweiten Geschäftsführer Matthias Stotz, der Mitte 2007 zu Junghans wechselte, durch die vom Mutterkonzern ausgelöste Insolvenz. "Das Herauslösen von Junghans aus dem kaufmännischen Geflecht von Egana Goldpfeil ist eine besondere Leistung Wickleins", würdigen die neuen Eigentümer der Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG, Dr. Ing. Hans-Jochem und Hannes Steim, das Wirken von Wicklein.  "Wir blicken dankbar auf die gemeinsam mit ihm verbrachte Zeit zurück", so die Gesellschafter.
Aufgrund seines bevorstehenden Ruhestandes, den Wicklein im Herbst diesen Jahres plante, wurde noch gemeinsam die Zukunftsfrage geklärt. Wickleins erfolgreiche Arbeit soll nun weitergeführt und seine weitsichtigen Ideen für das Traditionsunternehmen umgesetzt werden. 


 

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